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Gerüstbauer in Hamm

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Gerüstbau in Hamm: Industrie und Kunst vereint

Mit seinen 182.000 Einwohnern steht das nordrhein-westfälische Hamm auf Platz 42 der Liste Deutschlands größter Städte. Als geographisches und landesplanerisches Zentrum der Region ist Hamm der Sitz des Münsterländer Oberlandesgerichts. Das Gros der Bevölkerung arbeitet bis heute im Bergbau, der Stahl-, Chemie- und Autozulieferindustrie. Doch auch das Handwerk nimmt eine bedeutende Position für die Wirtschaftskraft der Stadt ein – schließlich sind über 150.000 Maler, Dachdecker, Fliesenleger und Gerüstbauer in Hamm und Umland tätig.

Denkmalpflege und Co.

Obwohl sich die Handwerker auf Industriemontage spezialisiert haben, wird ihr Engagement von jeher auch im religiösen Bereich geschätzt. Nur eines unter vielen Beispielen gelungener – und gelungen restaurierter – Architektur ist die evangelische Pauluskirche im Herzen der Stadt. Der gotische Bau wurde 1985 unter Denkmalschutz gestellt. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte er eine lange Geschichte von Zerstörungen und Wiederaufbauarbeiten hinter sich, unter denen die Schäden des Zweiten Weltkriegs nur die schlimmsten waren.  Eine besondere Herausforderung stellte die Rekonstruktion des 80 Meter hohen Turms dar. Bei diesen Arbeiten unterstützten die Gerüstbauer der Stadt die Dachdecker mit individuellen Dachgerüsten. Um die Handwerker keiner unnötigen Gefahr auszusetzen, wurden sie pflichtgetreu in die Regelungen der Arbeitssicherheit eingeführt. Zudem gehörten Schutzkleidung und Sicherheitsgurte zur Pflichtmontage. Die Mühen aber haben sich gelohnt! Seit den 50er Jahren trägt der Sakralbau einen Turmhelm in Pyramidenform, der sich an seinen Vorgänger aus dem 17. und 18. Jahrhundert anlehnt.

Arbeiten am Künstlerviertel

Auch das kulturelle Leben profitiert vom Gerüstbau in Hamm. Sie haben sich besonders um das sogenannte “Künstlerviertel“ verdient gemacht, das in den vergangenen Jahren durch eine Bürgerinitiative ins Leben gerufen wurde. Im Umkreis der berühmten Martin-Luther-Kirche werden seither nicht nur Plastiken, Objekte und Gemälde ausgestellt – 2005 entstand in der Rödinghauser Straße ein Fassaden-Kunstwerk in Form von sieben verschiebbaren Edelstahl-Torelementen. Künstlerin Martine Mallet und Architekt Martin Weber schätzen sich glücklich, bei ihrer Arbeit die Roll- und Fahrgerüste orstansässiger Unternehmen zur Verfügung zu haben.