Qualität verpflichtet – eine Initiative von Geruestbau.org
 

Wie funktioniert Geruestbau.org?

Video-icon
Kurz erkärt in 50 Sekunden. Jetzt Video ansehen »

Gerüstbauer in Nürnberg

27 Ergebnisse

Fachbetriebe

Wie funktioniert Geruestbau.org?

Video-icon
Kurz erkärt in 50 Sekunden. Jetzt Video ansehen »

Gerüstbau in Nürnberg: Zwischen Wiederaufbau und Neubau

Mit seinen 500.000 Einwohnern zählt Nürnberg zu den Metropolen Bayerns. Von Bedeutung für die Wirtschaftskraft der fränkischen Hauptstadt ist vor allem das Handwerk: In mehr als 5.600 regionalen Betrieben sind 43.500 Fachkräfte tätig – insgesamt also fast ein Sechstel der Bevölkerung Nürnbergs. An dem erwirtschafteten Umsatz von mehr als vier Milliarden Euro jährlich haben auch die Gerüstbauer im In- und Umland Anteil.

Wiederaufbauarbeiten als handwerkliche Nische

Sie haben sich vor allem auf die Sanierung und Restaurierung von Altbauten spezialisiert. Vor den Bombardements des Zweiten Weltkriegs war Nürnberg die einzige deutsche Großstadt, die über eine vollständig erhaltenen mittelalterliche Innenstadt verfügte. Nur ein Bruchteil der unschätzbaren haben diese Zeit unbeschadet überstanden. Die Nürnberger entschieden beim Wiederaufbau, anders als die meisten Städte in den 50er Jahren, die Struktur der Altstadt zu bewahren.

Dies gilt nicht nur für die zahlreichen Sakralbauten, wie die berühmte protestantische Lorenzkirche, die Frauen- sowie die Reformations-Gedächtnis-Kirche, sondern auch für ehemalige Adelssitze und Bürgerhäuser. In leichten Fällen mussten die Bauarbeiter Fassaden abtragen, mit Klinker und anderen Materialien verkleiden und charakteristische Elemente der Wandgestaltung rekonstruieren.

Im Falle des Nassauer Hauses aber, eines Ministerialenwohnsitzes mit hochmittelalterlicher Turm, standen die Baugerüste jahrelang im einstmals kunstvoll gestalteten Innenhof. Das Haus war 1945 völlig ausgebrannt und erstrahlte erst ab 1967 wieder im „neuen“ alten Glanz.

Neubauten wohin man sieht

Hochkonjunktur haben in Nürnberg jedoch auch Neubauten. Dies gilt für den kulturellen Bereich (man denke nur an das Neue Museum, welches im Jahr 2000 fertig gestellt wurde) ebenso wie für zahlreiche Wohnsiedlungen. Sie werden entsprechend der Energiesparverordnung von 2009 nach den neuesten Standards entworfen und haben deshalb hohen Anspruch an Fassadendämmung und -isolierung.