Absturzsicherung mindert Unfallrisiko
Die Absturzsicherung ist ein wichtiges Element im Gerüstbau. Sie dient nicht nur dem Personenschutz von herabfallenden Geräten und Materialien, sondern kann in bestimmten Notsituationen auch Leben retten. Geruestbau.org informiert Sie über Sicherungsmaßnahmen am Arbeitsplatz der Geruestbauer.
Gerüste werden unter anderem gebaut, um Menschen, die auf Dächern oder an Fassaden von Häusern oder Brücken arbeiten, vor der Gefahr eines Absturzes aus großer Höhe zu schützen. Doch oft reichen zur Absturzsicherung Geländer nicht aus. So sollte der Gerüstbauer selbst um seine Sicherheit besorgt sein und das Unfallrisiko durch einen Gerätesatz zur Absturzsicherung minimieren.
Absturzsicherung verringert das Risiko
Studien der Berufsgenossenschaften belegen, dass rund 30 Prozent aller Unfälle am Arbeitsplatz durch Abstürze verursacht werden. Damit belegt diese Unfallart den zweiten Rang hinter den Autounfällen. Eine enorm hohe Zahl, die durch den qualifizierten Einsatz von Absturzsicherungen sowie ausgebildeten Fanggerüsten verhindert oder zumindest auf ein Minimum beschränkt werden könnte. Dabei wurde mit der europäischen Richtlinie 89/656/CEE/ längst eine internationale Absturzsicherungs-Vorschrift veröffentlicht, die spezielle Sicherheitsvorkehrungen ab einer Arbeitshöhe von einem Meter über dem Erdboden vorschreibt. Darüber hinaus ist der Arbeitgeber sogar dazu verpflichtet, diese Maßnahmen zur Verfügung zu stellen.
Konstruktionsweisen der Absturzsicherung
Die speziall ausgerichteten Dachfanggerüste sichern beispielsweise Personen und Materialien gegen Absturz von geneigten Arbeitsflächen. Hierbei gibt es sogar Formeln, die die Ausbilung der Schutzwandhöhe präzise genau ermitteln läßt. Gerade für Dachdecker-Arbeiten ist diese Form der Sicherung unverzichtbar, um den Absturz von Mensch und Material zu verhindern.
Des Weiteren helfen besondere Schutzgerüste an üblichen, aber auch unkonventionellen Bauwerksformen, gegen den Absturz von Materialien. Diese Gerüstform wird in den meisten Fällen durch eine Kosolenkonstruktion realisiert. Gerade beim Fassaden-, Brücken- oder Turmbau kommen diese Schutzgerüste zum Einsatz.
Durch die Errichtung von sogenannten Schutzgittern am Gerüst, kann ein Herunterfallen von Bauteilen verhindert werden. Die schützende Gittervorrichtung gehört zu den zu den gebräuchlichsten Sicherungsmaßnahmen im Gerüstbau und ist deshalb auch fast an jeder Gerüstkonstruktion zu finden.
Absturzsicherung in verschiedenen Varianten
Ein besonders probates Mittel zur Absturzsicherung stellt dabei die Seilsicherung dar. Mittels eines Kernmanteldynamikseils, das durch verschiedene Arten von Karabinerhaken gesichert ist und am Menschen durch Gurtschlingen in einem Rucksacksystem befestigt ist, wird eine hervorragende Absturzsicherung gewährleistet, die daneben auch noch maximale Bewegungsfreiheit garantiert. Des Weiteren gehören zur persönlichen Schutzausrüstung unterschiedliche Haltegurte, ein Tragerucksack sowie Sicherheitshandschuhe, die zum einen Schnitt- und Schürfverletzungen verhindern und die zum anderen die hohe Reibungswärme, welche beim Gleiten des Seils durch die Hände entsteht dämpft und dadurch vor Verbrennungen schützt. Zu den vertrauensvollsten und günstigsten Anbietern bzw. Herstellern auf dem deutschen Markt zählen MAS Absturzsicherungen. Die sonst so teuren Auffanggurte sind hier bereits für 100 Euro zu haben. Besonders lohnt sich die Bestellung in diversen Online-Shops.
Fachbetriebe arbeiten mit Absturzsicherung
Alle Betriebe des Gerüstbaus, insbesondere Fach- und Innungsbetriebe sind den Grundsätzen und Sicherungsvorschriften des Gerüstbaus verpflichtet. Gemeinsam mit der Berufsgenossenschaft Bau (BG Bau) kümmern sie sich um die Einhaltung aller Sicherheitsstandards und Unfallverhütungsvorschriften. Falls Sie selbst einen Gerüstbau-Betrieb suchen, der Ihnen ein Bauobjekt einrüsten soll, dann wenden Sie sich an Gerüstbau.org. Hier finden Sie den kompetenten Gerüstbauer aus Ihrer Umgebung. Holen Sie sich unverbindlich Angebote ein.
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