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Treppenturm – sicherer Zugang zum Gerüst

Ein Treppenturm gewährleistet im Gerüstbau den sicheren Zugang zu höher gelegenen Arbeitsflächen. Als Alternative oder Ergänzung zu simplen Leitersystemen im Innenaufstieg vereinfacht es zudem die Begehung der Arbeitswege und den Transport von Baumaterial. In welchen Bereichen Treppentürme zum Einsatz kommen und worauf dabei zu achten ist, erfahren Sie auf Geruestbau.org.

Treppenturm

Ein an der Außenseite des Fassadengerüsts angebrachter Treppenturm. © Elsie esq. by flickr.com

Ein schneller und sicherer Zugang zu allen Arbeitsbereichen ist die Grundvoraussetzung für die Erbringung der Bauleistung. Ein zusätzlich an das Bauwerk oder Gerüst angeschlossener Treppenturm erfüllt diese in besonderem Maße. Vor allem dort, wo Arbeitswege besonders häufig begangen werden müssen, werden die Standard-Aufstiegsmöglichkeiten im Inneren des Gerüsts schnell zur Belastungsprobe für den Arbeiter. Aus Gründen der Arbeitssicherheit schreibt die Betriebssicherheitsverordnung die Errichtung eines Treppenturms für verschiedene Bausituationen auch vor. Nicht zuletzt, weil der Transport von Werkzeug und Baumaterialien über Leitersysteme in der Regel nur mühsam, in einigen Fällen gar nicht, zu bewältigen ist, hat sich der Treppenturm im Gerüstbau als unverzichtbar erwiesen.

Der Treppenturm als modularer Gerüstanbau

Ein Treppenturm besteht in der Regel aus einer Rahmenkonstruktion und vormontierten Treppenelementen. Aufgrund ihrer geringen Standfläche werden sie bei frei stehender Ausbildung ähnlich dem frei schwebenden Konsolengerüst am Baukörper verankert. Je nach System besteht sowohl die Möglichkeit, den Treppenturm ins Gerüst zu integrieren, als auch ihn vor dem Gerüst stehend zu errichten. Bei Erfordernis können Treppentürme variabel ausgestaltet und durch Sondergerüste ergänzt werden. Dort, wo besonders schwere Materialien oder Maschinen auf höher gelegene Arbeitsflächen zum Einsatz kommen, besteht beispielsweise die Möglichkeit, die Treppenkonstruktion durch einen integrierten Gerüstaufzug für den Transport großer Lasten zu ergänzen. Daneben dienen Treppentürme häufig auch zur Einrüstung von hohen Fabrik-Schornsteinen. Um den Schornstein herum errichtet kann über diese groß angelegte Form des Kamingerüsts auf mehreren Ebenen gearbeitet werden. Auch außerhalb des Gerüstbaus werden Gerüstbautreppen zur Überwindung von Höhenunterschieden verwendet.

Weitere Einsatzbereiche für den Treppenturm

Die Anwendungsbereiche für die Gerüstbauform Treppenturm sind durchaus vielfältig. Als provisorische Auf- und Abstiegsmöglichkeiten finden sie unter anderem als temporäre Flucht- und Ersatztreppen Verwendung. In abgewandelter Ausführung können sie auch als gerüstbauliche Balkonvorrichtung dienen. Oft ist dies dann der Fall, wenn Bauherren wünschen, dass bei Arbeiten in einzelnen Räumen das Treppenhaus im Gebäudeinneren frei von Verschmutzungen und Arbeitsverkehr bleibt. Ein weiterer Einsatzbereich ist die Veranstaltungstechnik. Denn auch im Bau hoch gelegener Bühnenflächen sowie bei ihrer anschließenden Nutzung werden flexible und variabel auszugestaltende Zugangssysteme wie der Treppenturm gebraucht.
Aufgrund ihrer architektonischen Charakteristik verfügen Treppentürme über eine nur geringe Standfläche. Unabhängig von der Höhe der Konstruktion gilt der entsprechenden Standsicherheit ein besonderes Augenmerk. Wenn Sie einen Treppenturm mieten möchten, sollten Sie sich daher in jedem Fall an einen Experten wenden, der darüber hinaus auch bei der Errichtung behilflich ist. Wollen Sie mehr zum Thema Sondergerüste oder einem anderen Bereich aus dem Gebiet erfahren, dann finden Sie auf Geruestbau.org die passenden Informationen. Wenn Sie eine Baumaßnahme planen, dann bietet Ihnen unser Fachportal zudem die Möglichkeit, sich unverbindlich von Fachbetrieben aus Ihrer Nähe attraktive Angebote erstellen zu lassen.