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Gerüstbauer in Kassel

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Gerüstbau in Kassel: Einsatz in Nordhessen

Kassel ist mit seinen 195.000 Einwohnern nach Frankfurt und Wiesbaden die drittgrößte Stadt Hessens. Die Metropole zu beiden Seiten der Fulda kennt man neben der angesehenen Kunstausstellung „documenta“ vor allem durch den Bergpark Wilhelmshöhe. Über diesen sagte der avantgardistische Denkmalpfleger Georg Dehio, es handele sich um „… vielleicht das Grandioseste, was irgendwo der Barock in Verbindung von Architektur und Landschaft gewagt hat.“ Am Erhalt der Anlage sind die über 15.000 Handwerksbetriebe der Region, unter ihnen auch Gerüstbauer, maßgeblich beteiligt.

Die Rüstung des Herkules

Im Herzen von Wilhelmshöhe am Karlsberg steht der Kasseler „Herkules“. Die Kupferplastik des antiken Halbgottes ist im Laufe von 400 Jahren zum Wahrzeichen der Stadt avanciert. Zur Anlage gehören neben der Oktagon-Pyramide, auf welcher der Herkules thront, auch die sogenannten Kaskaden. Hierbei handelt es sich um eine mehrere hundert Meter lange Steinkonstruktion, die eine Wassertreppe formiert. Bei der Restaurierung des Herkules ist nicht nur aus Denkmalschutz-Gründen Fingerspitzengefühl gefragt – schließlich besteht das ganze Bauwerk aus Basalttuff. Das weiche Gestein ist zwar einfach zu verarbeiten, erodiert aber mit unglaublicher Geschwindigkeit. Bereits mehr als 300 Jahren sorgt sich die Stadt um ihren Helden. Die Kasseler Gerüstbauer nehmen sich seiner seit 2005 erneut an. Neben Roll- und Fahrgerüsten sind zahlreiche Sonderkonstruktionen im Einsatz, die zum Teil dem Katastrophenschutz entliehen werden. Hier ist weit mehr als eine Fassadenreinigung nötig, denn während der Gebäudeteil im Westen auf Basalt fußt, befindet sich die restliche Anlage auf porösem Gestein: Der Herkules droht den Berg hinabzurutschen. Dasselbe gilt für die dort tätigen Handwerker. Sie müssen sich durch Absturzgurte sichern lassen und peinlichst die Regelungen des Arbeitsschutzes befolgen.

Gerüstet für den Messebau

Neben Aufträgen aus öffentlicher Hand nehmen die Gerüstbauer in Kassel auch gerne die Pläne von Messe-Ausstellern entgegen. Für riesige, individuell designte Konstruktionen ist die Messe genau der richtige Ort: Das Gelände verfügt über mehr als 30.000 Quadratmeter überdachte Ausstellungsfläche. Besonderen Wert legten die Architekten auf die Multifunktionalität jedes Bauteils. Skelettartige Fassadengerüste lassen sich deshalb aus unterschiedlichsten Winkeln beleuchten und mit Werbebotschaften bestrahlen.