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Aufgaben und Einweisung der zur Aufsicht befähigten Person im Gerüstbau

Eine Person, die zur Aufsicht befähigt ist, sorgt im Gerüstbau für Sicherheit. Jedoch darf nicht jede Person diese Tätigkeit übernehmen, denn das Aufgabenfeld ist hier breit gefächert und bringt viel Verantwortung mit sich. Erfahren Sie mehr über die Aufgaben und die Bestimmung einer zur Aufsicht befähigten Person bei Geruestbau.org!

Eine Person, die zur Aufsicht befähigt ist, überwacht die Abläufe im Gerüstbau. © Rainer Sturm / pixelio.de

Im Gerüstbau sind zur Aufsicht befähigte Personen unbedingt notwendig, da auf solchen Baustellen zahlreiche Gefahren gegeben sein können. Diese versierten Personen verhindern durch ihre Tätigkeit, dass Mitarbeiter verletzt werden oder auf der Baustelle gefährliche oder gesundheitsgefährdende Situationen entstehen. Die zur Aufsicht befähigte Person übernimmt damit eine besonders wichtige Rolle im Gerüstbau.

Welche Aufgaben übernimmt eine befähigte Person zur Aufsicht?

Im Gerüstbau wird zwischen befähigten Personen zur Aufsicht und befähigten Personen zur Prüfung unterschieden.
Die zur Aufsicht befähigte Person ist grundsätzlich dafür verantwortlich, den Auf-, Um- und Abbau des Gerüsts zu überwachen. Dabei müssen zum Beispiel die Unfallverhütungsvorschriften, das Arbeitsschutzgesetz, die Betriebssicherheitsverordnung und die Technischen Regeln für die Betriebssicherheit eingehalten werden. Die befähigte Person beaufsichtigt also die ordnungsgemäße und fachgerechte Handhabung der Gerüste durch die Mitarbeiter. Gerüste dürfen nämlich nur dann verwendet werden, wenn Ihre Funktionstüchtigkeit absolut gegeben ist: So überwacht die zur Aufsicht befähigte Person zum Beispiel die Einhaltung der maximal zulässigen Gerüstbelastung durch die Gerüstbauer, aber auch die Aufsicht der Absperrungen, Leitern und Abdeckungen unterliegt ihrem Aufgabenbereich.
Die Mitarbeiter wenden sich zudem an diese Aufsichtsperson, wenn der ordnungsgemäße Zustand der Bauteile nicht mehr gegeben ist. Die Zuständigkeit für die Gefährdungsbeurteilung liegt ebenfalls bei der Aufsichtsperson – sie bestimmt, welche vom Arbeitgeber festgelegten Maßnahmen in der vorliegenden Situation angewandt werden. Die zur Aufsicht befähigte Person befindet sich bei den Arbeiten stets auf der Baustelle – im Gegensatz zur Person, die zur Prüfung befähigt ist. Diese befindet sich nur zum Zeitpunkt der Prüfung selbst auf der Baustelle.

Welche Personen werden zur Aufsicht befähigt?

Berufserfahrung

Wenn eine Person zur Aufsicht des Gerüstbaus befähigt werden soll, spielen deren bisherige und aktuelle Erfahrungen in diesem Beruf eine große Rolle. Im Gegensatz zu einer zur Prüfung befähigten Person, die vor allem statistische Kenntnisse benötigt, werden bei der Beaufsichtigung vor allem handwerkliche Kenntnisse gefordert.

Der Gerüstbauer muss eine entsprechende Ausbildung erfolgreich abgeschlossen haben und demnach über nachweisbare Qualifikationen verfügen, die seine erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten Auskunft geben. So wird gewährleistet, dass der befähigte Gerüstbauer Arbeitsabläufe kennt und versteht sowie über bau- und arbeitsschutzrechtliche sowie technische Baubestimmungen informiert ist.

Grundsätzlich muss ein solcher Mitarbeiter zudem selbst aktiv im Gerüstbau tätig sein – Arbeiter aus anderen Handwerksberufen können diese Aufgaben also nicht übernehmen. So wird gewährleistet, dass die befähigte Person mit dem Umgang der Arbeitsmittel und eventuellen Gefahrensituation vertraut ist. Die Aufsicht der Arbeiten auf und mit dem Gerüst kann so fachkundiger und kompetenter erfolgen.

Auch die zeitnahe berufliche Tätigkeit ist eine der Anforderungen an zur Aufsicht befähigte Personen. Nur so kann die zur Aufsicht befähigte Person Sicherheitsmaßnahmen nach aktuellen Standards einschätzen und ist auf dem aktuellen Stand der Technik.

In der Regel werden Gerüstbauer, Gerüstbaumeister, Kolonnenführer oder Obermonteure zur Aufsicht befähigt – diese Fachmänner verfügen über die nötige Kompetenz und Fachkenntnis. Für größere Baustellen werden häufig mehrere Aufsichtspersonen eingesetzt. Je komplexer ein Gerüst ist, desto mehr Fachwissen und Erfahrung soll die befähigte Person besitzen.

Unterweisungen

Neben den eigenen Fähigkeiten muss die zur Aufsicht befähigte Person vom Arbeitgeber auch entsprechend unterwiesen werden.
Häufig werden dazu ein- oder mehrtägige Fachseminare abgehalten, in denen die praxisbezogenen Kenntnisse über rechtliche Normen und Bestimmungen aufgefrischt. Zudem wird den befähigten Personen hier der Umfang der Verantwortung in dieser Tätigkeit vermittelt. Der Arbeitnehmer unterweist die zur Aufsicht befähigte Person zudem in die Montageanleitung des Gerüsts und verweist auf eventuell zu verwendende Gefahrenstoffe: Wird zum Beispiel mit Asbest gearbeitet, muss die Aufsichtsperson eine Unterweisung in die Gefahrstoffverordnung erhalten.

Generell muss der Arbeitgeber dafür sorgen, dass die zur Aufsicht befähigte Person alle Informationen über den Auf- und Abbau des Gerüsts, die Arbeitsabläufe sowie die verwendeten Arbeitsmittel und die Gefährdungsbeurteilung erhält.

Fazit

Eine zur Aufsicht befähigte Person überwacht im Gerüstbau die Arbeitsabläufe sowie den Zustand der verwendeten Bauteile und Arbeitsmittel. Für diese Tätigkeit werden ausschließlich ausgebildete Gerüstbauer mit ausreichend Berufserfahrung eingesetzt, die dieser Verantwortung gewachsen sind. Die Aufsichtspersonen erhalten vor Ihrer Tätigkeit eine Einweisung – unter anderem in die Gefährdungsbeurteilung – von ihrem Arbeitgeber. So können die Sicherheit der beteiligten Personen am Gerüst optimal beaufsichtigt und Gefahren schnell erkannt werden.

Eine Person, die zur Aufsicht befähigt ist, sorgt im Gerüstbau für Sicherheit. Jedoch darf nicht jede Person diese Tätigkeit übernehmen, denn das Aufgabenfeld ist hier breit gefächert und bringt viel Verantwortung mit sich. Erfahren Sie mehr über die Aufgaben und die Bestimmung einer zur Aufsicht befähigten Person bei Geruestbau.org!

Eine Person, die zur Aufsicht befähigt ist, überwacht die Abläufe im Gerüstbau. © Rainer Sturm / pixelio.de

Im Gerüstbau sind zur Aufsicht befähigte Personen unbedingt notwendig, da auf solchen Baustellen zahlreiche Gefahren gegeben sein können. Diese versierten Personen verhindern durch ihre Tätigkeit, dass Mitarbeiter verletzt werden oder auf der Baustelle gefährliche oder gesundheitsgefährdende Situationen entstehen. Die zur Aufsicht befähigte Person übernimmt damit eine besonders wichtige Rolle im Gerüstbau.

Welche Aufgaben übernimmt eine befähigte Person zur Aufsicht?

Im Gerüstbau wird zwischen befähigten Personen zur Aufsicht und befähigten Personen zur Prüfung unterschieden.
Die zur Aufsicht befähigte Person ist grundsätzlich dafür verantwortlich, den Auf-, Um- und Abbau des Gerüsts zu überwachen. Dabei müssen zum Beispiel die Unfallverhütungsvorschriften, das Arbeitsschutzgesetz, die Betriebssicherheitsverordnung und die Technischen Regeln für die Betriebssicherheit eingehalten werden. Die befähigte Person beaufsichtigt also die ordnungsgemäße und fachgerechte Handhabung der Gerüste durch die Mitarbeiter. Gerüste dürfen nämlich nur dann verwendet werden, wenn Ihre Funktionstüchtigkeit absolut gegeben ist: So überwacht die zur Aufsicht befähigte Person zum Beispiel die Einhaltung der maximal zulässigen Gerüstbelastung durch die Gerüstbauer, aber auch die Aufsicht der Absperrungen, Leitern und Abdeckungen unterliegt ihrem Aufgabenbereich.
Die Mitarbeiter wenden sich zudem an diese Aufsichtsperson, wenn der ordnungsgemäße Zustand der Bauteile nicht mehr gegeben ist. Die Zuständigkeit für die Gefährdungsbeurteilung liegt ebenfalls bei der Aufsichtsperson – sie bestimmt, welche vom Arbeitgeber festgelegten Maßnahmen in der vorliegenden Situation angewandt werden. Die zur Aufsicht befähigte Person befindet sich bei den Arbeiten stets auf der Baustelle – im Gegensatz zur Person, die zur Prüfung befähigt ist. Diese befindet sich nur zum Zeitpunkt der Prüfung selbst auf der Baustelle.

Welche Personen werden zur Aufsicht befähigt?

Berufserfahrung

Wenn eine Person zur Aufsicht des Gerüstbaus befähigt werden soll, spielen deren bisherige und aktuelle Erfahrungen in diesem Beruf eine große Rolle. Im Gegensatz zu einer zur Prüfung befähigten Person, die vor allem statistische Kenntnisse benötigt, werden bei der Beaufsichtigung vor allem handwerkliche Kenntnisse gefordert.

Der Gerüstbauer muss eine entsprechende Ausbildung erfolgreich abgeschlossen haben und demnach über nachweisbare Qualifikationen verfügen, die seine erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten Auskunft geben. So wird gewährleistet, dass der befähigte Gerüstbauer Arbeitsabläufe kennt und versteht sowie über bau- und arbeitsschutzrechtliche sowie technische Baubestimmungen informiert ist.

Grundsätzlich muss ein solcher Mitarbeiter zudem selbst aktiv im Gerüstbau tätig sein – Arbeiter aus anderen Handwerksberufen können diese Aufgaben also nicht übernehmen. So wird gewährleistet, dass die befähigte Person mit dem Umgang der Arbeitsmittel und eventuellen Gefahrensituation vertraut ist. Die Aufsicht der Arbeiten auf und mit dem Gerüst kann so fachkundiger und kompetenter erfolgen.

Auch die zeitnahe berufliche Tätigkeit ist eine der Anforderungen an zur Aufsicht befähigte Personen. Nur so kann die zur Aufsicht befähigte Person Sicherheitsmaßnahmen nach aktuellen Standards einschätzen und ist auf dem aktuellen Stand der Technik.

In der Regel werden Gerüstbauer, Gerüstbaumeister, Kolonnenführer oder Obermonteure zur Aufsicht befähigt – diese Fachmänner verfügen über die nötige Kompetenz und Fachkenntnis. Für größere Baustellen werden häufig mehrere Aufsichtspersonen eingesetzt. Je komplexer ein Gerüst ist, desto mehr Fachwissen und Erfahrung soll die befähigte Person besitzen.

Unterweisungen

Neben den eigenen Fähigkeiten muss die zur Aufsicht befähigte Person vom Arbeitgeber auch entsprechend unterwiesen werden.
Häufig werden dazu ein- oder mehrtägige Fachseminare abgehalten, in denen die praxisbezogenen Kenntnisse über rechtliche Normen und Bestimmungen aufgefrischt. Zudem wird den befähigten Personen hier der Umfang der Verantwortung in dieser Tätigkeit vermittelt. Der Arbeitnehmer unterweist die zur Aufsicht befähigte Person zudem in die Montageanleitung des Gerüsts und verweist auf eventuell zu verwendende Gefahrenstoffe: Wird zum Beispiel mit Asbest gearbeitet, muss die Aufsichtsperson eine Unterweisung in die Gefahrstoffverordnung erhalten.

Generell muss der Arbeitgeber dafür sorgen, dass die zur Aufsicht befähigte Person alle Informationen über den Auf- und Abbau des Gerüsts, die Arbeitsabläufe sowie die verwendeten Arbeitsmittel und die Gefährdungsbeurteilung erhält.

Fazit

Eine zur Aufsicht befähigte Person überwacht im Gerüstbau die Arbeitsabläufe sowie den Zustand der verwendeten Bauteile und Arbeitsmittel. Für diese Tätigkeit werden ausschließlich ausgebildete Gerüstbauer mit ausreichend Berufserfahrung eingesetzt, die dieser Verantwortung gewachsen sind. Die Aufsichtspersonen erhalten vor Ihrer Tätigkeit eine Einweisung – unter anderem in die Gefährdungsbeurteilung – von ihrem Arbeitgeber. So können die Sicherheit der beteiligten Personen am Gerüst optimal beaufsichtigt und Gefahren schnell erkannt werden.

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