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Zweck und Inhalt der Regeln zum Arbeitsschutz auf Baustellen

Der Arbeitsschutz auf Baustellen stellt einen wichtigen und unabdinglichen Bestandteil der Gewährleistung von sicheren und gesunden Arbeitsbedingungen bei den ausgeführten Tätigkeiten. Erfahren Sie bei Geruestbau.org mehr darüber, wieso der Arbeitsschutz auf Baustellen so wichtig ist und wie er sichergestellt wird!

Der Arbeitsschutz auf Baustellen ist essenziell für die Sicherheit und die Bewahrung der Gesundheit der Mitarbeiter. © M.Eisinger / pixelio.de

Der Arbeitsschutz auf Baustellen ist in staatlichen Vorschriften geregelt und unbedingt einzuhalten, um die Sicherheit und die Gesundheit der Arbeiter zu gewährleisten. Baustellen können nämlich ein enormes Unfallrisiko bergen: Herabfallende Bauteile können hier ebenso zur Gefahr werden wie die Arbeit mit bestimmten Geräten, die zum Beispiel beim Schweißen eingesetzt werden. Die Sicherheit auf der Baustelle ist dabei nicht nur vom Können, der Erfahrung und dem Wissen der Arbeiter abhängig, sondern auch von einer sorgfältigen Planung und Organisation des Bauablaufs.

Zweck der Regeln zum Arbeitsschutz auf Baustellen

Die Regeln zum Arbeitsschutz auf Baustellen, kurz RAB, wurden bis zum Jahr 2006 im Bundesarbeitsblatt veröffentlicht. Seit 2007 erscheinen die Bekanntmachungen des Bundesarbeitsblatts im „Gemeinsamen Ministerialblatt“. Sie dienen der Sicherheit und dem Gesundheitsschutz auf Baustellen und konkretisieren die Vorschriften zum Arbeitsschutzgesetz.

Damit soll nicht nur die Gesundheit der einzelnen Arbeiter bewahrt und Unfällen vorgebeugt werden, auch der reibungslose Ablauf der Bauarbeiten wird durch die Einhaltung der Regeln gewährleistet – ähnlich wie die Arbeitsstättenverordnung also. Von einer fachgerechten Planung und Ausführung profitieren somit nicht nur die Mitarbeiter, sondern auch der Bauherr und der Auftraggeber, da die Arbeiten so deutlich effizienter durchgeführt werden können. Insbesondere im Gerüstbau ist dies von Bedeutung, da hier häufig in großen Höhen gearbeitet wird.

An wen richten sich die Regeln zum Arbeitsschutz auf Baustellen?

Die RAB richtet sich an mehrere Personengruppen: Die Regeln zum Arbeitsschutz auf Baustellen richten sich unter anderem an die Arbeitgeber und die Arbeiter, in erster Linie werden jedoch die Arbeitgeber angesprochen. Grundsätzlich sollen Gefahren für die Sicherheit und Gesundheit auf der Baustelle vermieden und bekämpft werden, um die Arbeitssicherheit zu gewährleisten. Weiterhin gilt die korrekte und umfassende Einweisung der Arbeiter als Voraussetzung für eine sichere Arbeitsstätte, wobei der angesprochene Anwendungsbereich alle Bauvorhaben – also Vorhaben, eine oder mehrere bauliche Anlagen zu errichten, zu ändern oder abzubrechen.

Inhalte der RAB

Prinzipiell richten sich die RAB nach §4 des Arbeitsschutzgesetzes. Dieser Paragraph umfasst allgemeine Grundsätze für den Arbeitsschutz, die der Arbeitgeber einzuhalten hat.

Die Regelungen zum Arbeitsschutz auf Baustellen besagen grundsätzlich, dass der Bauherr für jede Baustelle einen oder mehrere Koordinatoren anstellen muss. Ein Koordinator trägt dazu bei, die Sicherheit auf der Baustelle zu gewährleisten, und muss über ausreichende Kenntnisse, Erfahrungen und Fähigkeiten im Baubereich sowie in der Koordination verfügen. Häufig handelt es sich hierbei um Architekten, Ingenieure oder Poliere, die über mindestens zwei Jahre Berufserfahrung verfügen. Sie werden in den meisten Fällen in einer Aus- oder Weiterbildung umfassend in das Arbeitsschutzgesetz eingeführt.

Weiterhin beinhaltet der Arbeitsschutz auf Baustellen auch die Verordnung für Sicherheit und Gesundheitsschutz auf Baustellen. So muss der Koordinator einen Sicherheits- und gesundheitsschutzplan ausarbeiten, wenn auf der Baustelle besonders gefährliche Arbeiten verrichtet werden und beschäftigte mehrerer Arbeitgeber tätig sind. Der Plan beinhaltet dann die Arbeitsschutzbestimmungen, die auszuführen sind. Die Bestimmungen müssen auf die individuelle Baustelle und die betrieblichen Tätigkeiten abgestimmt sein.

Der Koordinator muss außerdem Unterlagen anfertigen, die wichtige Angaben zur Sicherheit und zum Gesundheitsschutz beinhalten, wenn spätere Arbeiten an der baulichen Anlage durchgeführt werden.

Die Regeln zum Arbeitsschutz auf Baustellen umfassen zudem Regeln zur Arbeit auf Baustellen, die unter die Druckluftverordnung fallen. Demnach muss beim Einsatz von Geräten, die unter Druck stehen oder mit Druckluft arbeiten bei einem vorhandenen Druck von über 2,0 bar ein ermächtigter Arzt zur Verfügung stehen. Auch ein Schleusenwärter muss vorhanden sein. Nach den Arbeiten muss eine Dokumentation der Arbeitseinsätze erfolgen.

Fazit

Der Arbeitsschutz auf Baustellen ist essenziell notwendig, um Arbeitern eine sichere Umgebung in ihrer Tätigkeit zu gewährleisten. Diese Regeln richten sich vorrangig an Arbeitgeber und Bauherren, die gemeinsam mit den Koordinatoren und den Arbeitnehmern für den Sicherheits- und Gesundheitsschutz auf der Baustelle sorgen. So werden Bauvorhaben schnell, ordentlich und sicher ausgeführt.

Der Arbeitsschutz auf Baustellen stellt einen wichtigen und unabdinglichen Bestandteil der Gewährleistung von sicheren und gesunden Arbeitsbedingungen bei den ausgeführten Tätigkeiten. Erfahren Sie bei Geruestbau.org mehr darüber, wieso der Arbeitsschutz auf Baustellen so wichtig ist und wie er sichergestellt wird!

Der Arbeitsschutz auf Baustellen ist essenziell für die Sicherheit und die Bewahrung der Gesundheit der Mitarbeiter. © M.Eisinger / pixelio.de

Der Arbeitsschutz auf Baustellen ist in staatlichen Vorschriften geregelt und unbedingt einzuhalten, um die Sicherheit und die Gesundheit der Arbeiter zu gewährleisten. Baustellen können nämlich ein enormes Unfallrisiko bergen: Herabfallende Bauteile können hier ebenso zur Gefahr werden wie die Arbeit mit bestimmten Geräten, die zum Beispiel beim Schweißen eingesetzt werden. Die Sicherheit auf der Baustelle ist dabei nicht nur vom Können, der Erfahrung und dem Wissen der Arbeiter abhängig, sondern auch von einer sorgfältigen Planung und Organisation des Bauablaufs.

Zweck der Regeln zum Arbeitsschutz auf Baustellen

Die Regeln zum Arbeitsschutz auf Baustellen, kurz RAB, wurden bis zum Jahr 2006 im Bundesarbeitsblatt veröffentlicht. Seit 2007 erscheinen die Bekanntmachungen des Bundesarbeitsblatts im „Gemeinsamen Ministerialblatt“. Sie dienen der Sicherheit und dem Gesundheitsschutz auf Baustellen und konkretisieren die Vorschriften zum Arbeitsschutzgesetz.

Damit soll nicht nur die Gesundheit der einzelnen Arbeiter bewahrt und Unfällen vorgebeugt werden, auch der reibungslose Ablauf der Bauarbeiten wird durch die Einhaltung der Regeln gewährleistet – ähnlich wie die Arbeitsstättenverordnung also. Von einer fachgerechten Planung und Ausführung profitieren somit nicht nur die Mitarbeiter, sondern auch der Bauherr und der Auftraggeber, da die Arbeiten so deutlich effizienter durchgeführt werden können. Insbesondere im Gerüstbau ist dies von Bedeutung, da hier häufig in großen Höhen gearbeitet wird.

An wen richten sich die Regeln zum Arbeitsschutz auf Baustellen?

Die RAB richtet sich an mehrere Personengruppen: Die Regeln zum Arbeitsschutz auf Baustellen richten sich unter anderem an die Arbeitgeber und die Arbeiter, in erster Linie werden jedoch die Arbeitgeber angesprochen. Grundsätzlich sollen Gefahren für die Sicherheit und Gesundheit auf der Baustelle vermieden und bekämpft werden, um die Arbeitssicherheit zu gewährleisten. Weiterhin gilt die korrekte und umfassende Einweisung der Arbeiter als Voraussetzung für eine sichere Arbeitsstätte, wobei der angesprochene Anwendungsbereich alle Bauvorhaben – also Vorhaben, eine oder mehrere bauliche Anlagen zu errichten, zu ändern oder abzubrechen.

Inhalte der RAB

Prinzipiell richten sich die RAB nach §4 des Arbeitsschutzgesetzes. Dieser Paragraph umfasst allgemeine Grundsätze für den Arbeitsschutz, die der Arbeitgeber einzuhalten hat.

Die Regelungen zum Arbeitsschutz auf Baustellen besagen grundsätzlich, dass der Bauherr für jede Baustelle einen oder mehrere Koordinatoren anstellen muss. Ein Koordinator trägt dazu bei, die Sicherheit auf der Baustelle zu gewährleisten, und muss über ausreichende Kenntnisse, Erfahrungen und Fähigkeiten im Baubereich sowie in der Koordination verfügen. Häufig handelt es sich hierbei um Architekten, Ingenieure oder Poliere, die über mindestens zwei Jahre Berufserfahrung verfügen. Sie werden in den meisten Fällen in einer Aus- oder Weiterbildung umfassend in das Arbeitsschutzgesetz eingeführt.

Weiterhin beinhaltet der Arbeitsschutz auf Baustellen auch die Verordnung für Sicherheit und Gesundheitsschutz auf Baustellen. So muss der Koordinator einen Sicherheits- und gesundheitsschutzplan ausarbeiten, wenn auf der Baustelle besonders gefährliche Arbeiten verrichtet werden und beschäftigte mehrerer Arbeitgeber tätig sind. Der Plan beinhaltet dann die Arbeitsschutzbestimmungen, die auszuführen sind. Die Bestimmungen müssen auf die individuelle Baustelle und die betrieblichen Tätigkeiten abgestimmt sein.

Der Koordinator muss außerdem Unterlagen anfertigen, die wichtige Angaben zur Sicherheit und zum Gesundheitsschutz beinhalten, wenn spätere Arbeiten an der baulichen Anlage durchgeführt werden.

Die Regeln zum Arbeitsschutz auf Baustellen umfassen zudem Regeln zur Arbeit auf Baustellen, die unter die Druckluftverordnung fallen. Demnach muss beim Einsatz von Geräten, die unter Druck stehen oder mit Druckluft arbeiten bei einem vorhandenen Druck von über 2,0 bar ein ermächtigter Arzt zur Verfügung stehen. Auch ein Schleusenwärter muss vorhanden sein. Nach den Arbeiten muss eine Dokumentation der Arbeitseinsätze erfolgen.

Fazit

Der Arbeitsschutz auf Baustellen ist essenziell notwendig, um Arbeitern eine sichere Umgebung in ihrer Tätigkeit zu gewährleisten. Diese Regeln richten sich vorrangig an Arbeitgeber und Bauherren, die gemeinsam mit den Koordinatoren und den Arbeitnehmern für den Sicherheits- und Gesundheitsschutz auf der Baustelle sorgen. So werden Bauvorhaben schnell, ordentlich und sicher ausgeführt.